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Eine andere Welt ist möglich.
attac ist gemeinnützig!

Entscheidung des Hessischen Finanzgerichts, November 2016.
auf Sendung!

Beiträge unserer Radiosendungen, ausgestrahlt von der Ems-Vechte-Welle, können Sie [ hier ] nachhören.
Termine

Di, 23. Oktober, 19:03 Uhr
Radio, Ems-Vechte-Welle

Jetzt JEFTA und Mercosur

Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger demonstrierten gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP, eine große Mehrheit der Bevölkerung lehnt solche Abkommen ab. Doch die Bundesregierung hält unbeirrt am Freihandel fest, will jeglichen „Protektionismus bekämpfen“. Ein Partei­konvent der SPD und das Votum des Europa­parlaments machten den Weg für CETA frei.





Die EU arbeitet derweil an vielen weiteren Freihandelsabkommen.
Die Verträge mit Japan (JEFTA) und mehreren südamerikanischen Staaten (Mercosur) sind so gut wie unter Dach und Fach. Beide werden zum Beispiel zur Folge haben, dass noch mehr Milchprodukte und Fleisch um den Erdball transportiert werden, dass die Massentier­haltung nicht ab-, sondern zunimmt, dass der Preis­druck auf Landwirte weiter steigt.

attac Emsland lehnt den ungezügelten Freihandel im Waren- und Dienstleistungssektor ab. – Ein paar der wichtigsten Kritikpunkte:

Freihandelsabkommen wurden und werden geheim verhandelt, nur wenige Parlamentarier haben Einblick in die Dokumente und dürfen über diese mit niemandem reden.

Schon CETA allein eröffnete (nach der vorläufigen Anwendung) Tausenden US-Firmen mit Sitz in Kanada die Möglichkeit, EU-Staaten vor intransparenten Schieds­gerichten zu verklagen, sollten Gesetze und Verordnungen die Profit­erwartungen schmälern – eine ernste Gefahr für demokratische Entscheidungsprozesse!

Mit dem Wegfall der Zölle werden noch mehr Güter über weite Strecken transportiert – mit immensen Schadstoff-Emissionen!

Die weitreichende Liberalisierung des öffentlichen Beschaffungs­wesens wird es Gemeinden und Landkreisen praktisch unmöglich machen, die eigene Region gezielt zu stärken. Auch die Privatisierung der Wasser­versorgung könnte so dann doch durchgesetzt werden.

Durch künftige Freihandelsabkommen der EU dürfen Pharma­konzerne auf neue Milliarden­gewinne hoffen, könnten sich Energie­riesen die Erlaubnis zum Fracking erklagen und der Bankensektor wieder dereguliert werden.

Fotos: Sebastian Heidelberger und Jacob Huber

Statement.
Für den Vorgarten.
Schild, A4, wetterfest, PVC-frei.
Erhältlich bei attac Emsland gegen eine
kleine Spende.
Irrsinn Massentierhaltung

Jahr für Jahr werden in der Bundesrepublik Deutschland Hunderte Millionen Tiere geschlachtet. Die allermeisten von ihnen stammen aus der so genannten „konventionellen“ Massentierhaltung, gegen die sich die attac-Gruppe Emsland seit ihrer Gründung wendet.

Das Emsland ist eine Hochburg der Intensivmast. Die vielen Schweine verbringen ihr Leben auf harten Spaltenböden in ständigem Kontakt zu ihrem Kot und Urin. Die Gülle lässt die Nitratwerte im Grundwasser bedrohlich ansteigen. Und nirgendwo sonst in Europa werden so viele Hähnchen erzeugt; Ställe mit einer Kapazität von 40.000 Tieren sind die Regel.




Traum und Wirklichkeit: dreist irreführendes Schild vor einer emsländischen Hühner„farm“, Blick ins Innere eines gängigen Maststalls. Rechts: Schweine auf Spaltenboden.

Als globalisierungskritisches Netzwerk haben wir insbesondere auch die katastrophalen weltweiten Auswirkungen der Massentierhaltung im Auge: die Rodung des Regenwalds in Südamerika für den gen­manipulierten Futtermittelanbau, die Freisetzung klimaschädlicher Gase, die Tiertransporte – und die unselige Exportorientierung der deutschen Landwirtschaft, die bereits Hunderttausende Viehhalter und Milchbauern in Afrika in den Ruin getrieben hat.

Unser Fazit: Die Massentierhaltung ist ein Unglück für den Planeten.

attac Emsland ist Mitglied im Aktionsbündnis Bauernhöfe statt Agrar­fabriken Nordwest und teilt dessen [ Forderungen ].

Ganz maßgeblich sind wir am Portal [ emsland-artgerecht.de ] beteiligt, das Bezugsquellen für Bio-Fleisch ausweist.

Fotos: attac Emsland & soylent-network.com

attac Emsland, Papenburg, Frühjahr 2016

Die Plastik-Flut

Plastik belastet, da nicht biologisch abbaubar, die Umwelt. 150 Millionen Tonnen Plastik treiben in den Meeren – mit verheerenden Folgen für die Tierwelt: Fische, Vögel und Delfine verschlucken den Müll und verenden daran. In Deutschland werden jährlich mehr als 17 Milliarden Getränke-Plastikflaschen verkauft, und die Mehrweg-Quote sinkt stetig.

attac Emsland plädiert für den weitgehenden Verzicht auf Plastik als Verpackungsmaterial und für das Verbot von Plastik-Einkaufstüten und Plastik-Einwegflaschen!

Was noch?

attac Emsland unterstützt die Kampagne „Umfairteilen“ für eine dauer­hafte Vermögenssteuer, eine einmalige Vermögensabgabe und den Kampf gegen Steueroasen. Hungerstopp: In weiteren Aktionen haben wir viele Unterschriften gegen die skandalösen Spekulationen von Banken und institutionellen Anlegern gesammelt, die Agrar-Rohstoffe wie Weizen und Mais drastisch verteuern. Bereits 2011 befragten wir den emsländischen Textilhandel nach Kleidung, die unter „fairen“ Arbeits­bedingungen produziert wird. Im Januar 2015 nahmen wir an der großen Demo gegen die PEGIDA-Bewegung in Lingen teil. Und wir befürworten die Positionen der 2016 neu gegründeten Bürgerinitiative gegen den geplanten Aus- und Neubau der Europastraße 233 zwischen Meppen und Cloppenburg.

Möchten Sie sich uns anschließen? Willkommen! Wir treffen uns monatlich in Meppen: Mitfahrgelegenheiten bestehen ab Haselünne, Rütenbrock/Haren und Lingen.

Kontakt, Anbieterinformationen

Anbieter dieser Website ist attac Emsland, Ralf Czogalla, Telefon: 0591 51703,

attac Emland gehört zum attac Trägerverein e.V., Münchener Straße 48, 60329 Frankfurt.
Der Verein ist beim Amtsgericht Frankfurt/Main unter der Vereinsregisternummer VR 12648 registriert. Die Umsatzsteuer-ID gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz lautet: DE 247862896. Die Steuernummer ist: 45 250 52429. Vertretungsberechtigte: Maria Wahle, Dirk Friedrichs.

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